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Stimmung in Jerusalem – Für Israelis war es schon vorher die Hauptstadt 

Während der Leisure der Welt besorgt nach Israel blickt, ist in Jerusalem und dem Leisure des Landes wenig von der „historischen Entscheidung“ (Ministerpräsident Benjamin Netanjahu) zu spüren. Für viele Israelis ist das politische Gerangel längst Alltag. Und Jerusalem ist für sie ohnehin ihre Hauptstadt.

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwochabend mit der jahrzehntelangen US-Nahostpolitik seines Landes gebrochen und Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt. Zugleich wies er das Außenministerium an, sofort mit den Vorbereitungen für den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu beginnen.

US-Flagge an Wände projiziert

Im kalten und regnerischen Jerusalem blieb es am Abend ruhig, Anzeichen für Proteste gab es nicht. Die Behörden projizierten im Bereich der Jerusalemer Altstadt eine US-Flagge an die Wände.

Allerdings ist rund um das Damaskustor herum, das zum muslimischen Viertel der Stadt führt, die Polizeipräsenz erhöht worden.

Anerkennung von Israels Hauptstadt

Spricht guy mit Israelis, sind sie zwar besorgt über eine neue Gewaltwelle, lassen sich aber nicht einschüchtern: „Natürlich freue ich mich, dass Jerusalem als Hauptstadt anerkannt wurde. Aber die Lage kann schnell eskalieren. Das ist zwar nicht schön, aber im Grunde auch nichts Neues“, sagt Pupil Choni B. (26).

Ob der Markt in der Altstadt so leer ist, weil es offizielle Sicherheits-Warnungen gibt oder wegen des strömenden Regens, bleibt offen. Ein in Bethlehem stationierter Soldat zu BILD: „In der Umgebung brannten etliche Mülltonnen.“


Blick auf die Altstadtmauern von Jerusalem mit der goldenen Kuppel des FelsendomsFoto: Oded Balilty / AP Picture / dpa

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Blick auf die Altstadtmauern von Jerusalem mit der goldenen Kuppel des Felsendoms, aufgenommen durch ein Tor mit einem Davidstern. Foto: Oded Balilty / AP Picture / dpa

Trump: Keine Einmischung in Grenzstreitigkeiten

Trump rief unterdessen alle Seiten zu „Ruhe“ und „Zurückhaltung“ auf. Er betonte, dass er mit seiner Entscheidung das Engagement seines Landes für einen „dauerhaften Frieden“ in Nahost nicht infrage stelle. Er beziehe damit keine Place dazu, wie die „genauen Grenzen der israelischen Souveränität“ im Stadtgebiet von Jerusalem aussehen sollten.


Jerusalem mit Tempelberg, al-Aksa-Moschee und Klagemauer. Infografik Trump Israel infographic

Die Grenzstreitigkeiten seien eine Angelegenheit, die zwischen Israelis und Palästinensern geklärt werden müsse.

Palästinenser streiken

Aus Protest gegen die Jerusalem-Entscheidung haben die Palästinenser zu einem Generalstreik aufgerufen. Viele Geschäfte blieben deshalb geschlossen.


In Hebron im Westjordanland blieben nach dem Streik-Aufruf der Palästinenser am Donnerstag Morgen viele Geschäfte aus Protest gegen die Trump-Entscheidung geschlossenFoto: HASHLAM/EPA-EFE/REX/Shutterstock

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In Hebron im Westjordanland blieben nach dem Streik-Aufruf der Palästinenser am Donnerstagmorgen viele Geschäfte aus Protest gegen die Trump-Entscheidung geschlossenFoto: HASHLAM/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte am Abend im palästinensischen Fernsehen, „diese beklagenswerten und unannehmbaren Maßnahmen“ würden „bewusst alle Friedensbemühungen“ untergraben. Damit gebe Washington seine „Rolle als Förderer des Friedensprozesses“ auf, den es im vergangenen Jahrzehnt innegehabt habe.


Im Gazatreifen kam es wie hier in Khan Younis zu Protesten, bei denen auch Flaggen der USA verbrannt wurdenFoto: IBRAHEEM ABU MUSTAFA / Reuters

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Im Gazatreifen kam es wie hier in Khan Younis zu Protesten, bei denen auch Flaggen der USA verbrannt wurdenFoto: IBRAHEEM ABU MUSTAFA / Reuters

Im Gazastreifen protestierten am Abend mehrere tausend Menschen gegen die US-Entscheidung. Sie verbrannten Flaggen der USA und Israels.

Die Terrororganisation Hamas warnte, dass Trump für sein Land „das Tor zur Hölle“ aufgestoßen habe. Der ranghohe Hamas-Funktionär Ismail Radwan rief die muslimischen Länder auf, „ihre politischen und wirtschaftlichen Verbindungen“ zu den USA zu kappen und die US-Botschafter auszuweisen.


BILD Ombudsmann Ernst Elitz

Die Hamas hatte bereits vor Trumps Rede mit einem neuen Palästinenseraufstand, der dritten Intifada, gedroht.

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